Häufige Fragen
Die Fragen, die uns IT-Verantwortliche und Geschäftsführung am häufigsten stellen – zu Eignung, Ablauf, Integration, Compliance und Kosten.
Passt das zu unserer Organisation?
Sind wir dafür zu klein oder zu groß? +
Entscheidend ist nicht Ihre Unternehmensgröße, sondern wo Ihre IT unnötige Kosten, Abhängigkeiten oder Verwaltungsaufwand verursacht. Wir arbeiten sowohl mit einzelnen Standorten als auch mit mehrstandortigen Mittelständlern, Behörden und regulierten Branchen. Bei kleineren Organisationen konzentrieren wir uns auf wenige, wirtschaftlich relevante Bereiche – etwa Lizenzkosten oder Benutzerverwaltung. Bei größeren Strukturen kommen standortübergreifende Standards und eine gestaffelte Einführung dazu. Die Erstanalyse zeigt, wo ein Einstieg sinnvoll ist – und was zunächst unverändert bleiben sollte.
Unser Team ist klein. Reicht das für so ein Projekt? +
Ja. Analyse, Planung, Migration und Dokumentation liegen bei uns – Ihr Team bleibt im Tagesgeschäft entlastet. Wie viel Beteiligung nötig ist, richtet sich danach, wer heute Benutzerkonten verwaltet, wer Beschaffung entscheidet und ob bereits ein externer Dienstleister im Haus ist. Ist eine eigene IT vorhanden, arbeiten wir mit ihr zusammen statt an ihr vorbei – Wissensaufbau in Ihrem Team ist ausdrücklich Ziel, nicht Nebeneffekt.
Verlieren wir Funktionen gegenüber Microsoft & Co.? +
Für den Arbeitsalltag in aller Regel nicht. E-Mail, Dokumente, Kalender, Dateiablage und Videokonferenzen decken offene Lösungen zuverlässig ab. Kritisch wird es bei Spezialfällen – gewachsenen Tabellen mit Makros oder festen Schnittstellen zu Fachanwendungen. Welche Funktionen unverzichtbar sind, ermitteln wir in Gesprächen mit den Menschen, die täglich damit arbeiten, nicht am Reißbrett. Wo eine Spezialfunktion unverzichtbar ist, behalten wir sie bei, notfalls samt bestehender Lizenz für die betroffenen Arbeitsplätze.
Integration & Bestandssysteme
Läuft unsere Fachsoftware, unser ERP oder unsere Benutzerverwaltung weiter? +
In der Regel ja. Wir ersetzen nur Systeme, zu denen es erprobte, gleichwertige Alternativen gibt. Anwendungen, die nur unter Windows laufen oder feste Schnittstellen zu ERP-Systemen und zur zentralen Benutzerverwaltung haben, betreiben wir hybrid weiter – etwa als virtuelle Maschine oder über eine dokumentierte Schnittstelle. Wir prüfen jede Anwendung vorab und klären den Betrieb schriftlich, bevor der erste Schritt gemacht wird.
Wer haftet, wenn im laufenden Betrieb etwas ausfällt? +
Verantwortlich für die IT bleibt Ihre Organisation – das lässt sich nicht auslagern. Unsere Aufgabe ist, dieses Risiko so klein wie möglich zu halten: mit vertraglich vereinbarten Reaktionszeiten, vollständiger Dokumentation und einer Migrationsmethodik, die für jeden Schritt einen Rollback-Plan vorsieht. Vor jeder Umstellung ist schriftlich geklärt, wer im Ernstfall welche Verantwortung trägt.
Ablauf & Sicherheit der Migration
Was, wenn während der Migration etwas schiefgeht? +
Dann läuft Ihr Betrieb weiter, weil kein Schritt ohne Rückweg gemacht wird. Vier Dinge sichern das ab: Parallelbetrieb von Alt- und Neusystem, eine vollständige Sicherung vor jedem Schritt, ein Rollback-Plan, der jederzeit greift, und ein fester Ansprechpartner während der gesamten Umstellung. Migriert wird in Etappen, nicht im Big Bang – verzögert sich eine Etappe, betrifft das einen abgegrenzten Bereich, nicht den ganzen Betrieb.
Wie lange dauert eine Migration? +
Seriös bezifferbar erst nach der Analyse. Erste Ergebnisse gibt es meist innerhalb weniger Wochen, die Gesamtdauer hängt an der Zahl der Arbeitsplätze und Standorte, der Zahl der Fachanwendungen und dem Zustand der bestehenden Infrastruktur. Wir planen in Etappen, die einzeln abgeschlossen und bewertet werden – Sie entscheiden nach jeder Etappe neu, ob und wie es weitergeht.
Wie reagieren die Nutzer auf den Wechsel? +
Vieles ändert sich unsichtbar im Hintergrund – wer heute E-Mails schreibt oder Dokumente ablegt, tut das nachher ähnlich, teils im gleichen Programm. Wo sichtbare Änderungen anstehen, planen wir Reihenfolge, Tempo und Schulung von Anfang an mit ein, statt sie nachträglich zu ergänzen.
Unabhängigkeit & Open Source
Machen wir uns dann nicht von Ihnen abhängig? +
Nein – im Gegenteil. Wir stellen Ihre IT auf einen offenen Stack um: Konfigurationen und Systeme sind vollständig dokumentiert und stehen Ihnen, Ihrem Team und weiteren Partnern jederzeit zur Verfügung. Es gibt keine Mindestlaufzeit und keine Lizenzbindung an uns. Alles ist modular aufgebaut, sodass sich einzelne Komponenten gezielt austauschen lassen – von uns, Ihrem eigenen Team oder einem anderen Dienstleister.
Open Source heißt doch: kein Support? +
Im Gegenteil. Sie bekommen feste Ansprechpartner, definierte Reaktionszeiten und professionellen Betrieb – nur ohne Lizenz-Knebel. Die eingesetzten Lösungen sind produktionsreif und millionenfach erprobt, auch bei Behörden und Konzernen. Support ist eine Frage des Partners, nicht des Lizenzmodells. Wo kommerzielle Komponenten die bessere Lösung sind, setzen wir sie ausdrücklich ein – wir entscheiden nach Eignung, nicht nach Ideologie.
Compliance, NIS2 & Datenschutz
Sind wir damit wirklich NIS2- und DSGVO-konform? +
Wir richten einen auditierbaren Betrieb auf europäischer, kontrollierbarer Infrastruktur ein – auf Wunsch im eigenen Haus – inklusive der Nachweise, die Aufsicht und Prüfer verlangen: Verarbeitungsverzeichnis, technische Schutzmaßnahmen, Dokumentation der Systemhärtung. Verantwortlich für die Erfüllung von NIS2 und DSGVO bleibt Ihre Organisation; wir liefern die technische Grundlage und die Nachweise dafür.
Warum reicht eine EU-Cloud nicht automatisch aus? +
Der US Cloud Act verpflichtet US-Anbieter zur Datenherausgabe – unabhängig davon, wo die Server stehen. Ein europäischer Rechenzentrumsstandort allein löst das Problem nicht, wenn der Anbieter selbst US-Recht unterliegt. Für echte Datenhoheit braucht es europäische Anbieter oder eine selbstgehostete Infrastruktur ohne diese Abhängigkeit.
Kosten & Wirtschaftlichkeit
Müssen wir jetzt neue Hardware kaufen, weil Windows 10 ausläuft? +
In den seltensten Fällen. PCs, die Windows 11 wegen neuer Hardware-Mindestanforderungen als veraltet einstuft, laufen mit Linux oft noch Jahre zuverlässig weiter. Auf der Serverseite sinkt der Ressourcenbedarf zusätzlich, wenn ressourcenhungrige Windows-Server wegfallen. Ob ein Gerät weiterläuft, entscheidet sich nach Alter, Arbeitsspeicher und Einsatzzweck – das klären wir in der Analyse.
Was kostet das? +
Die Erstanalyse ist kostenlos und unverbindlich. Die Umstellung selbst rechnen wir individuell ab, Pauschalpreise nennen wir bewusst nicht – sie wären in der Praxis fast immer falsch. Der Preis richtet sich nach der Zahl der Arbeitsplätze und Standorte, Art der Fachanwendungen und dem Zustand der bestehenden Systeme. Sie bekommen ein Angebot, bevor Arbeit anfällt, und die Umstellung wird in Etappen beauftragt, die einzeln bewertet werden können.
Betreuung & erste Schritte
Bekommen wir nach der Migration noch Unterstützung? +
Ja. Gerade die ersten Wochen entscheiden, ob ein System im Alltag angenommen wird – wir bleiben für Fragen und Anpassungen erreichbar. Ein optionaler Wartungsvertrag regelt die laufende Betreuung, ohne Mindestlaufzeit und jederzeit kündbar.
Wie fangen wir an? +
Mit einer kostenlosen Abhängigkeits-Analyse Ihrer aktuellen IT-Situation. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung – auch dann, wenn eine Umstellung aktuell nicht sinnvoll ist. Erst danach entscheiden Sie, ob und in welchem Umfang es weitergeht.